Madeira ist nicht einfach irgendeine Insel im Atlantik. Hier findest du keine Sandstrände wie auf Teneriffa, keine All-inclusive-Anlagen wie auf Mallorca und nicht die Ruhe einer skandinavischen Küste wie auf der Insel Bornholm.
Madeira ist eine portugiesische Vulkaninsel, auf der du am selben Tag an einer Levada (Bewässerungskanal) durch subtropischen Wald wandern, in einem Fischerhafen frischen Schwarzen Degenfisch essen und rechtzeitig zum Karnevalsumzug zurück in der Stadt sein kannst. Hier trifft der Atlantik auf Berge von fast 1900 Metern, und die Wanderwege verlaufen an Bewässerungskanälen, die bis ins 15. Jahrhundert zurückgehen.
Ich habe viele Wochen auf Madeira verbracht – im Winter, im Frühling und im Herbst. Eines weiß ich sicher: Der erste Besuch ist nur eine Erkundung. Das echte Madeira beginnt, wenn du länger bleibst.

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Die wichtigsten Fakten: Größe, Einwohner und Zeitzone
Madeira ist eine portugiesische Insel im Atlantischen Ozean, etwa 970 km südwestlich von Lissabon und etwa 700 km westlich der Küste Marokkos. Die Insel ist die größte des Madeira-Archipels, der eine autonome Region Portugals innerhalb der Europäischen Union bildet. Das ist die Insel, die als Portugals „Insel des ewigen Frühlings“ bekannt ist.
Madeira in Zahlen
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Wo liegt Madeira? Karte
Madeira liegt im Atlantischen Ozean, etwa auf der Höhe Marokkos (rund 32–33° nördlicher Breite). Von Funchal sind es Luftlinie etwa 970 km nach Lissabon, etwa 700 km bis zur nächsten afrikanischen Küste in Marokko und etwa 3700 km nach Warschau. Geografisch liegt Madeira also näher an Afrika als an Europa, gehört aber zu Portugal und zur Europäischen Union.
Die Insel selbst ist etwa 57 km lang und 22 km breit und hat eine Fläche von etwa 741 km². In der Mitte verläuft ein Gebirgszug mit dem höchsten Gipfel, dem Pico Ruivo (1862 m). Der ganze Archipel umfasst 801 km² und besteht aus vier Teilen:
| Insel | Fläche, Lage, Einwohner |
|---|---|
| Madeira | etwa 741 km²; die Hauptinsel mit Funchal und dem Flughafen; etwa 259.000 Einwohner |
| Porto Santo | etwa 42 km²; etwa 70 km nordöstlich von Funchal (Fähre oder Flugzeug); etwa 6900 Einwohner |
| Desertas | etwa 14 km² (Deserta Grande, Bugio und Ilhéu Chão); 20–40 km südöstlich der Ostspitze Madeiras; unbewohntes Naturschutzgebiet |
| Selvagens | etwa 3 km² (Selvagem Grande, Selvagem Pequena und Ilhéu de Fora); etwa 300 km weiter südlich, näher an den Kanaren; unbewohntes Naturschutzgebiet |
Karte der Insel mit den Orten aus diesem Guide
Auf der Karte unten habe ich die Orte markiert, über die ich in diesem Guide schreibe. Du kannst hineinzoomen und sie verschieben.
Reise planen: die wichtigsten Guides
Diese Seite ist dein Startpunkt. Details, Preise und Wegbeschreibungen findest du in einzelnen Guides, sortiert nach Planungsschritten.
So kommst du nach Madeira
Für die meisten Reisenden führt der einzige Weg hierher per Flugzeug zum Aeroporto da Madeira Cristiano Ronaldo (FNC) in Santa Cruz, Luftlinie etwa 13 km östlich von Funchal (etwa 20 km über die Schnellstraße).
Deine Möglichkeiten:
- Direktflüge aus vielen europäischen Städten.
- Flüge mit Umstieg, meist in Lissabon oder Porto (TAP, easyJet, Ryanair).
Vom Flughafen nach Funchal
- Taxi mit Taxameter: etwa 30 € ins Zentrum von Funchal tagsüber und etwa 35 € nachts und am Wochenende, dazu 1,50 € pro Gepäckstück (berechnet nach den seit 1. Januar 2026 geltenden Tarifen).
- Bolt: meist günstiger als ein Taxi, der Preis hängt aber von Tageszeit und Nachfrage ab. Für Hotels außerhalb des Zentrums wird es teurer.
- Aerobus ins Zentrum (6–7 €).
Bolt wurde für mich zum wichtigsten Verkehrsmittel in Funchal – schneller als die Busse, günstiger als ein Taxi.




1: Flughafen Madeira – ein Flugzeug auf dem Vorfeld, gesehen vom Terminal. Foto: Ewelina Podrez-Siama – Februar 2026, 4: Ein gelbes Taxi in Funchal. Foto: Ewelina Podrez-Siama – Februar 2026
Mit dem Schiff nach Madeira
Eine regelmäßige Passagierfähre vom portugiesischen Festland gibt es nicht. Kreuzfahrtschiffe legen regelmäßig an der Insel an – eine Option, wenn du Funchal kurz besuchen möchtest und diese Art zu reisen magst.
Geschichte Madeiras – von der Entdeckung bis zur Autonomie
Entdeckung (1419): Offiziell entdeckt wurde Madeira von den portugiesischen Seefahrern João Gonçalves Zarco und Tristão Vaz Teixeira auf einer Expedition, die Heinrich der Seefahrer ausgesandt hatte. Die Insel war unbewohnt und mit dichtem Lorbeerwald bedeckt (daher der Name „Madeira“, auf Portugiesisch Holz).
Besiedlung und Brandrodung (1420–1450): Die ersten Siedler brannten große Teile des Waldes nieder, um Platz für Felder zu schaffen. Der Legende nach brannten die Feuer 7 Jahre lang – wahrscheinlich übertrieben, aber gerodet wurde ganz sicher kräftig.
Die Zuckerzeit (15.–17. Jahrhundert): Madeira wurde einer der wichtigsten Zuckerrohrproduzenten Europas. Der Reichtum aus dem Zuckerhandel finanzierte die Levadas – das Bewässerungssystem, das heute die größte touristische Attraktion der Insel ist.
Madeirawein (ab dem 17. Jahrhundert): Als die Zuckerproduktion nach Brasilien abwanderte, setzte Madeira auf Wein. Der Madeirawein wurde dank seines besonderen Herstellungsverfahrens berühmt – Erhitzen und Oxidation –, durch das er lange Seereisen überstand.
Autonomie (1976): Nach der Nelkenrevolution in Portugal (1974) wurde Madeira eine autonome Region mit eigenem Parlament und eigener Regierung.
Heute: Madeira lebt vor allem von Tourismus, Wein und Bananen.
WeiterlesenGeschichte Madeiras. 📜 Die Geschichte einer portugiesischen InselMadeira hat nur 600 Jahre dokumentierte Geschichte – nach europäischen Maßstäben nicht viel. Von der portugiesischen Entdeckung 1419 über die Zuckerzeit,
Geografie und Geologie
Madeira ist die Spitze eines Vulkans, der sich vom Grund des Atlantiks erhebt. Der größte Teil des Berges liegt unter Wasser.
Durch die Mitte der Insel zieht sich ein Gebirgszug mit dem Pico Ruivo (1862 m), der den feuchten, grünen Norden vom trockeneren, sonnigeren Süden trennt.
Vulkanischer Ursprung
Madeira entstand durch vulkanische Aktivität, die vor etwa 5–7 Millionen Jahren begann. Die Insel bildete sich in drei geologischen Hauptphasen:
- die älteste Basaltformation (der östliche Teil),
- die mittlere Phase (das Hauptmassiv),
- die jüngste vulkanische Aktivität im Westen (Paul da Serra).
Madeiras Geologie und was sie für Besucher bedeutet
Diese Geologie verdankt Madeira seine dramatischen, einzigartigen Landschaften – auf der einen Seite steile Klippen (Cabo Girão: 580 m hoch, eine der höchsten Meeresklippen Europas), auf der anderen tiefe, von Erosion geformte Täler und natürlich die Levadas (Bewässerungskanäle, die heute auch als Wanderwege dienen).
Das Basaltgestein bildet ein natürliches Netz aus Spalten, das Wasser aus dem feuchten Inselinneren leitet – nur deshalb funktionierten die Bewässerungskanäle überhaupt.

Madeiras Klima – die Insel des ewigen Frühlings
Madeira liegt auf demselben Breitengrad wie Marokko, doch der kühle Kanarenstrom und die beständigen Passatwinde halten die Temperaturen das ganze Jahr über in einem angenehmen Bereich. „Die Insel des ewigen Frühlings“ – so wirbt Madeira für sich. Und das stimmt, allerdings mit Sternchen.
Madeiras Mikroklimata
Die Insel ist so vielfältig, dass du am selben Tag 4 verschiedene Wetterlagen erleben kannst:
- Funchal und die Südküste: Warm, sonnig, windgeschützt
- Die Nordküste: Feucht, oft neblig, 2–3 °C kühler
- Die Berge (über 1500 m): Kann selbst im Sommer kalt sein, im Winter Schnee
- Paul da Serra (die Hochebene im Westen): Windig, oft neblig, 1300–1500 m über dem Meer
Temperaturen und Niederschlag
Durchschnittstemperaturen:
- Der kühlste Monat ist der Februar: im Schnitt 16,8 °C (tagsüber etwa 20 °C, nachts etwa 14 °C).
- Der wärmste ist der August: im Schnitt 23,7 °C (tagsüber etwa 27 °C, nachts etwa 21 °C).
- Der Jahresdurchschnitt in Funchal liegt bei 20,0 °C, Frosttage gibt es überhaupt nicht (IPMA 1991–2020).
Niederschlag: Der meiste Regen fällt von Oktober bis März, der wenigste von Juni bis August. Der Norden der Insel ist viel feuchter als der Süden – in Funchal fallen im Schnitt 574 mm Regen pro Jahr (IPMA 1991–2020), in den Bergen im Inselinneren über 3000 mm. Monat für Monat gehe ich das in meinem Guide zum Wetter auf Madeira durch.
In der Praxis: wie es wirklich ist
Februar/März: Ich war zweimal da – einmal hatte ich eine Woche Sonne (18–21 °C, perfektes Wanderwetter), das andere Mal einen verrückten Monat mit Platzregen und Schnee auf dem Pico do Arieiro. Am selben Tag konnte ich mich auf der Terrasse sonnen und in den Bergen frieren. Langweilig wird es nie.
Pluspunkte im Februar: Karneval in Funchal, noch weniger Touristen auf den Wegen, niedrigere Preise für Unterkünfte.
November: Sehr warm, angenehme Temperaturen zum Wandern. Der Haken: Die Mücken stechen wie verrückt – Insektenschutz ist Pflicht.
Was das für deine Reise bedeutet
- Windjacke – sogar im August (in den Bergen kann es kalt sein)
- Zwiebellook – du ziehst mehrmals am Tag Schichten aus und wieder an
- Im März kann es auf dem Pico do Arieiro schneien, während du am selben Tag in Funchal im T-Shirt herumläufst – das habe ich am eigenen Leib erfahren
- Luftfeuchtigkeit von 70–80 % das ganze Jahr über – toll für Pflanzen, weniger toll bei Rheuma
Natur und Pflanzenwelt
Dieses besondere Klima macht Madeiras Natur wirklich außergewöhnlich.
Der Lorbeerwald (Laurisilva)
Der Lorbeerwald ist ein Relikt aus dem Tertiär, das die Eiszeit überstanden hat und heute nur noch an wenigen Orten der Welt wächst (Madeira, Azoren, Kanaren). Auf Madeira bedeckt er etwa 15.000 Hektar (20 % der Insel) und steht auf der UNESCO-Welterbeliste.
Die Laurisilva ist ein dichter, feuchter Wald, der vor allem aus Lorbeerarten, Stinklorbeer (Til) und Barbusano besteht. Er funktioniert wie ein Schwamm – er saugt die Feuchtigkeit aus den Passatnebeln auf und gibt sie langsam an das Levada-System ab.

Foto: Ewelina Podrez-Siama – Februar 2026

Foto: Ewelina Podrez-Siama – Februar 2026

Foto: Ewelina Podrez-Siama – Februar 2026

1: Ein einzelner Til-Baum mit seinem typischen waagerechten Ast und Flechten auf der Rinde.
Foto: Ewelina Podrez-Siama – Februar 2026, 2: Ein mächtiger, eingezäunter Til-Baum – einer der bekanntesten in Fanal. Einige der ältesten Bäume sind wegen ihres Alters und ihres Naturwerts zum Schutz eingezäunt.
Foto: Ewelina Podrez-Siama – Februar 2026, 3: Alte, zum Schutz eingezäunte Til-Bäume, typisch für die Gegend um Fanal auf der Paul da Serra. Im Hintergrund die Berge im Zentrum Madeiras.
Foto: Ewelina Podrez-Siama – Februar 2026, 4: Bewaldete Hänge unterhalb von Fanal und Wolken, die vom Ozean heranziehen. Foto: Anita und Andrzej Podrez – Februar 2025
Endemische Arten – NUR auf Madeira
Madeiras Flora und Fauna sind im wahrsten Sinne einzigartig. Nur hier findest du Arten wie:
Endemische Vögel:
- Madeira-Lorbeertaube (Columba trocaz) – eine endemische Art, die nur in der Laurisilva lebt (von der IUCN heute als nicht gefährdet eingestuft)
- Madeira-Goldhähnchen (Regulus madeirensis) – Europas kleinster Vogel
- Madeira-Buchfink (Fringilla coelebs madeirensis) – ein kleiner Singvogel
Pflanzen:
Auf Madeira wachsen viele endemische Pflanzen, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt, darunter endemische Orchideen wie das Madeira-Knabenkraut (Dactylorhiza foliosa).
Levadas – Bewässerungskanäle und Wanderwege
Levadas sind Madeiras typische Bewässerungskanäle, die Wasser aus dem feuchten Norden zu den trockenen Plantagen im Süden leiten. Die Quellen geben ihre Gesamtlänge mit etwa 800 bis über 3000 km an, je nachdem, was mitgezählt wird. Mehr über ihre Geschichte und die Wege schreibe ich in meinem Guide zu Levada-Wanderungen auf Madeira.
Bau: Die Arbeiten begannen im 15. Jahrhundert, kurz nach der Besiedlung Madeiras. Sklaven und Arbeiter schlugen Tunnel in den Fels und bauten Kanäle an Steilwänden, oft unter lebensgefährlichen Bedingungen. Die letzten Levadas entstanden noch im 20. Jahrhundert.
Neben den Levadas verlaufen schmale Wartungspfade (Caminho de levada) – und genau sie sind die beliebten Wanderwege von heute.
Gut zu wissen: Das System bewässert bis heute Felder und Plantagen, und die Levada-Pfade sind inzwischen die beliebtesten Wanderwege der Insel. Das IFCN (Institut für Wälder und Naturschutz von Madeira) verwaltet die offiziellen Wanderwege entlang der Levadas.




1: Eine Levada auf dem Weg nach Porto da Cruz. Foto: Ewelina Podrez-Siama 2023, 2: PR6 Levada das 25 Fontes, 3: PR6 Levada das 25 Fontes, 4: PR6 Levada das 25 Fontes – eine Kaskade, die in die Levada fällt. Foto: Anita und Andrzej Podrez – Februar 2025
Was du auf Madeira unternehmen kannst
1. Wandern und Levada-Wege
Die offizielle Wegeliste des IFCN (Percursos Pedestres Recomendados – PR) umfasst auf Madeira 39 Routen einschließlich Varianten, dazu 3 weitere auf Porto Santo (Stand: 2. Oktober 2026). Die Routen reichen von leichten Spaziergängen bis zu anspruchsvollen Bergtouren.
Top 3 für den ersten Besuch:
- PR1 – Vereda do Areeiro: vom Pico do Arieiro zum Pico Ruivo, dem höchsten Gipfel der Insel – Aussicht über ganz Madeira (ab Pedra Rija nur in eine Richtung begehbar)
- PR8 – Vereda da Ponta de São Lourenço: Die Halbinsel im Osten, eine baumlose Mondlandschaft mit dem Ozean auf beiden Seiten
- PR9 – Levada do Caldeirão Verde: Durch Tunnel in eine grüne Schlucht – ein Levada-Klassiker
Einzelne Routen findest du in der Kategorie Wandern auf Madeira, einen Vergleich mit Tabelle in meiner Übersicht der schönsten Levada-Wanderungen auf Madeira.
⚠️ Prüf vor jeder Wanderung den aktuellen Status der Wege auf der Website des IFCN – das Wetter kann Routen ohne Vorwarnung sperren.
WeiterlesenMadeira Wanderwege Status. 🥾 Aktuelle Liste der IFCN-RoutenWenn du auf Madeira wandern willst, verlass dich nicht auf Guides von vor einem Jahr. Der Status der Wege ändert sich – mal wegen Wartungsarbeiten, mal wegen des Wetters oder Erdrutschen nach starkem Regen. Dieser Artikel wird laufend nach offiziellen Daten des IFCN aktualisiert. Zuletzt aktualisiert: 4. Oktober 2026
2. Funchal – eine Hauptstadt mit Seele
Ich liebe Funchal. Diese Stadt hat Seele – nichts ist übertrieben, nichts gekünstelt. Deinen Morgenkaffee trinkst du neben einem Portugiesen, der gerade von der Nachtschicht kommt, und nachmittags kaufst du im Mercado Maracujas bei einer Dame, die sich noch an die Zeit vor dem Tourismus erinnert.
Was du sehen solltest:
- Mercado dos Lavradores: Eine Markthalle mit tropischen Früchten, Fisch und Blumen
- Zona Velha: Die Altstadt mit ihrer Street-Art (Projeto Arte de Portas Abertas)
- Teleférico: Die Seilbahn nach Monte – spektakulärer Blick über die Stadt und den Ozean
- Monte Palace und Jardim Botânico: Gärten mit Madeiras endemischen Pflanzen
- Museu CR7: Das Museum von Cristiano Ronaldo (er wurde in Funchal geboren)

3. Madeirische Küche
Madeira besteht nicht nur aus Wanderwegen – da sind auch Espetada (Rindfleischspieße am Lorbeerzweig), Bolo do Caco (Fladenbrot mit Knoblauch), frischer Espada (Schwarzer Degenfisch) und Poncha (ein regionales Getränk mit Aguardente, also Zuckerrohrschnaps).
Wo du essen solltest: Vergiss das Zentrum von Funchal – die besten Lokale liegen abseits der Touristenpfade.





1: Original-Espetada, auf einem Lorbeerzweig gegrillt und mit Salz und Lorbeerblättern gewürzt. Foto: Ewelina Podrez-Siama – Februar 2026, 2: Gegrillter Schwarzer Degenfisch mit Banane – ein Klassiker in Câmara de Lobos, wo die Fischerei keine Folklore ist, sondern Alltag. Foto: Ewelina Podrez-Siama – Februar 2026, 3: Bolo do Caco, 4: Madeirawein, 5: Poncha Regionale
4. Câmara de Lobos – ein echter Fischerhafen
Eine Fischerbucht rund 9 km westlich von Funchal, die Churchill im Januar 1950 gemalt hat. Ich bin am letzten Tag meiner Märzreise 2025 hier gelandet. Hin mit dem Taxi, zurück über die Promenade: mit meiner Hündin Tesla, einem Eis am Lido und Katzen, die uns unterwegs anquatschten. Über zwei Stunden zu Fuß. Und keine Minute zu lang.
Die Restaurants servieren frischen Peixe espada direkt vom Boot. Am besten kommst du abends, wenn die Fischer mit ihrem Fang zurückkehren.



1: Panorama von Câmara de Lobos vom Hafen aus – bunte Häuser ziehen sich den Hang hinauf bis zum Cabo Girão. Foto: Ewelina Podrez-Siama – Februar 2026, 2: Bunte Fischerboote an Land im Hafen von Câmara de Lobos – das Herz eines Ortes, der noch vom Fischfang lebt. Foto: Ewelina Podrez-Siama – Februar 2026, 3: Der Hafen von Câmara de Lobos von oben – Dutzende Boote dicht gedrängt auf dem Kai, dahinter Bananenstauden und Weinterrassen am Hang. Foto: Ewelina Podrez-Siama – März 2025
5. Cabo Girão – Skywalk
Eine Glasplattform auf einer 580 m hohen Klippe, Eintritt 5 € (seit 2026). Die Aussicht ist spektakulär, aber stell dich auf Warteschlangen ein – bei Busreisen ist das ein sehr beliebter Stopp. Am besten kommst du morgens oder am späten Nachmittag. Details: Cabo Girão – Tickets, Öffnungszeiten und Anfahrt.
6. Strände und Badestellen
Porto Santo: Die Fähre ab Funchal braucht etwa 2 Std. 15 Min. Die Insel ist berühmt für ihren 9 Kilometer langen Sandstrand – ein Kontrast zu Madeiras felsigen Küsten. Wenn du dich nach Sand sehnst, ist das deine Option. Fährtickets kaufst du auf der Website von Porto Santo Line. Fahrplan, Preise, einen Plan für den Tag und Reisen mit Hund beschreibe ich in meinem Guide zu Porto Santo.
Porto Moniz – natürliche Vulkanpools: Die bekanntesten Naturpools auf Madeira. Es gibt zwei Bereiche:
- Piscinas Naturais (kostenpflichtig): 3 € pro Person, geöffnet 9–19 Uhr (Sommer) / 9–17 Uhr (Winter). Rettungsschwimmer während der Badesaison (2026: 15. April – 15. Oktober), Duschen, Umkleiden und eine Bar. Fläche ~3800 m², Tiefe ~2 m.
- Cachalote/Aquarium-Pools (kostenlos): Wilder, ohne Einrichtungen (nur eine Außendusche) und ohne Rettungsschwimmer. Natürlicher, aber der Ein- und Ausstieg ist schwieriger.
Die Pools werden von den Atlantikwellen mit Meerwasser gefüllt. Warm ist das Wasser nicht (Meerestemperatur: 18–23 °C je nach Jahreszeit), aber zwischen Vulkanfelsen zu schwimmen ist ein besonderes Erlebnis.
Seixal – Naturpools: Kostenlose Pools am Segelclub und die kostenpflichtigen Poças das Lesmas (zuletzt 2,50 €), mit Blick auf die grünen Klippen. In der Nähe liegt der Strand von Seixal mit schwarzem Vulkansand – einer der wenigen Sandstrände Madeiras.



1: Die Naturpools in Porto Moniz. Foto: Anita und Andrzej Podrez – Februar 2025, 2: Die Naturpools in Seixal. Foto: Ewelina Podrez-Siama – Februar 2026, 3: Blick auf den schwarzen Strand von Seixal. Foto: Ewelina Podrez-Siama – Februar 2026
Doca do Cavacas (Poças do Gomes): Naturpools in Funchal, zwischen der Hauptstadt und Câmara de Lobos. Kleiner, aber charmant und gut mit dem Stadtbus oder zu Fuß aus dem Lido-Viertel erreichbar.
Der Ozean: 18–23 °C je nach Jahreszeit. Kalt, aber im Sommer kann man baden.
7. Aktivitäten für Adrenalin-Fans
- Canyoning: Ribeira das Cales, Ribeiro Frio
- Paragliding: Arco da Calheta
- Wale und Delfine: 28 Walarten in den Gewässern um Madeira, Touren ab Funchal, Calheta und Machico. Sichtungen sind das ganze Jahr über möglich. Preise: 35–60 € pro Person je nach Anbieter und Bootstyp.

WeiterlesenPorto Moniz. 🌊 Pools in erstarrter LavaDie Lavapools: Preise und Öffnungszeiten 2026, Anfahrt mit Auto und Bus und die Umgebung von Seixal bis zum Wald von Fanal.
WeiterlesenPorto da Cruz. 🥃 Dampfbetriebene Rumbrennerei unter dem Penha d’ÁguiaEine Rumbrennerei mit Dampfmaschinen, der Penha d’Águia, ein Surferstrand und der Wanderweg Vereda do Larano.
Unterwegs auf Madeira
Busse
Öffentliche Busse fahren in fast alle Teile der Insel. Alle Linien gehören zum gemeinsamen SIGA-Netz mit einem einheitlichen GIRO-Ticketsystem: In Funchal fährt Horários do Funchal, SIGA Rodoeste bedient den Westen der Insel und CAM den Osten und Norden (einschließlich Aerobus, Linie 500). Seit dem 9. März 2026 haben die Linien neue dreistellige Nummern.
Nützliche Linien für Besucher:
- Nach Monte: 020, 021, 022 und 048
- Zum Cabo Girão: einzelne Fahrten der Linie 267 („via Cabo Girão“)
- Zum Flughafen: Aerobus 500; nach Machico: 701 (früher 23)
- Nach Porto Moniz: 340 über São Vicente oder 380 über Calheta
- Nach Santana: 801; nach Curral das Freiras: 181
Preise: Seit dem 1. April 2026 kostet ein Ticket beim Fahrer 2,05 € innerhalb einer Gemeinde und 2,65 € für längere Strecken (überall auf der Insel). Mit der aufladbaren GIRO-Karte (0,50 €) zahlst du 1,45 € / 2,00 €, und ein Tagesticket für die ganze Insel kostet 6,55 €.
Realitätscheck: Auf die Busse ist nicht immer Verlass – mal pünktlich, mal 20 Minuten zu spät, mal kommen sie einfach nicht. Ein Plan B (Bolt oder Taxi) ist immer eine gute Idee. Die aktuellen Fahrpläne aller Linien prüfst du vor der Fahrt auf siga.madeira.gov.pt.
Taxis und Bolt
Taxis findest du in Funchal und den größeren Orten problemlos. Bolt funktioniert hervorragend – oft günstiger als ein Taxi und schneller, als auf den Bus zu warten. Von Funchal zum Cabo Girão mit dem Taxi: tagsüber etwa 24 € (berechnet nach der Tariftabelle des IMT).
Mietwagen
Wenn du die Insel auf eigene Faust erkunden willst, verändert ein Auto alles.
Preise: hängen von Saison und Anbieter ab. Einen Vergleich der Vermieter, Kautionen und aktuellen Preise findest du in meinem Guide zum Mietwagen auf Madeira.
Hinweis: Madeiras Straßen sind bergig und schmal, mit engen Kurven. Tunnel sind oft einspurig und mit Ampeln geregelt. Nichts für nervöse Fahrer.
WeiterlesenMietwagen auf Madeira. 🚗 Steile Straßen ohne StressPreise, Übergabe am Flughafen, Kaution und Versicherung, Bergstraßen und Parken, geprüft im Oktober 2026.
Was kostet Madeira?
Preise im Supermarkt
Ein paar Beispiele (aus Supermärkten wie Continente und Pingo Doce):
- Brot: 0,50–1,50 €
- Milch (1 l): 0,60–0,80 €
- Tropische Früchte (Maracujas, Bananen): sehr günstig
- Regionaler Wein: ab 3–4 € pro Flasche
- Bier (Super Bock): etwa 0,60 € pro 0,5 l
Restaurants
Typische Preise:
- Einfaches Mittagessen (Prato do dia, Tagesgericht): 7–10 €
- Abendessen in einem guten Restaurant: 15–25 € pro Person
- Espresso: 0,60–0,80 €
- Poncha (regionales Getränk): 2–3 €
Unterkunft
- 3-Sterne-Hotel: ab etwa 50 € pro Nacht (je nach Saison und Lage)
- Apartment (Airbnb, Booking): 40–100 € pro Nacht
- Hostel: 20–35 € pro Nacht für ein Bett
Mein Tipp: Lieber Apartments als Hotels – vor allem bei einem längeren Aufenthalt. Du hast Kontakt zu Portugiesen, eine eigene Küche und kannst ganz normal leben. Und es ist viel günstiger. In Funchal empfehle ich die Zona Velha (Altstadt) oder das Lido-Viertel – nah am Zentrum, aber ruhig.
Aktivitäten
- PR-Wanderwege (IFCN): 4,50 €, der komplette PR1 10,50 €
- Naturpools in Porto Moniz: 3 € (kostenpflichtige Pools) oder 0 € (die kostenlosen Cachalote-Pools)
- Seilbahn nach Monte: 16 € einfach, 22 € hin und zurück
- Regionale Museen: 6–10 €
- Walbeobachtung: 35–60 € (je nach Anbieter)
Insgesamt:
| Reisestil | € pro Tag |
|---|---|
| 💰 Sparsam | 50–70 € |
| 💳 Mittelklasse | 80–120 € |
| ✨ Komfortabel | ab 150 € |
WeiterlesenUnterkunft auf Madeira. 🏨 Eine Basis, von der aus alles nah istFunchal, Caniço, die Westküste oder der Norden? Die Gegenden im Vergleich, mit Fahrzeiten, Wetter und Touristenabgabe.
Praktische Infos
Internet und Mobilfunk
- In den Orten und an den Hauptstraßen ist der Empfang gut. In den Bergen und in Tunneln kann er lückenhaft sein.
- WLAN in den meisten Hotels und Restaurants.
- Möglichkeiten für digitale Nomaden: Coworking-Spaces in Funchal (Cowork Funchal, The Spot), Apartments mit gutem Internet – lies vor der Buchung die Bewertungen.
Gesundheit
- Die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) gilt – Madeira gehört zur Europäischen Union.
- Wichtigstes Krankenhaus in Funchal: Hospital Dr. Nélio Mendonça.
- Die Apotheken (Farmácias) sind gut sortiert.
Sicherheit
Madeira gehört zu den sichersten Orten Europas. Die Kriminalität ist niedrig. Die größte Gefahr: auf einem Wanderweg zu stolpern.
Was du einpacken solltest
- Wanderschuhe – ein Muss, auch für leichte Levadas (nasse Steine)
- Stirnlampe – auf manchen Wegen gibt es dunkle Tunnel (z. B. PR9 und PR6.6 mit dem Túnel do Cavalo)
- Windjacke – das Wetter ändert sich schnell
- Insektenschutz – vor allem im Herbst
- Sonnencreme – die Sonne ist stark, auch wenn es bewölkt ist
Sprache
Die meisten Menschen, die im Tourismus arbeiten, sprechen Englisch. In kleinen Dörfern ist das unterschiedlich, aber die Portugiesen sind hilfsbereit. Ein paar portugiesische Grundbegriffe:
- obrigado/a (danke),
- por favor (bitte),
- bom dia (guten Morgen).
Reise organisieren
Reisebüros verkaufen Madeira als beliebtes Reiseziel. Beim ersten Mal habe ich die Organisation selbst einem Reisebüro überlassen, und das ist eine gute Idee, wenn du die Insel noch nicht kennst. Wenn du aber wiederkommen willst: Das echte Erlebnis ist, wenn du auf Madeira leben kannst, statt nur Sehenswürdigkeiten abzuhaken. Selbst organisiert (Flug + Apartment + Bus/Bolt) hast du mehr Freiheit und kannst frei wählen, wo du wohnst.
🏝️ Madeira ist das Richtige für dich, wenn:
- ✅ du aktiven Urlaub magst – Wandern, Canyoning, Paragliding
- ✅ dich Natur, endemische Arten und einzigartige Ökosysteme interessieren
- ✅ du die lokale Kultur kennenlernen willst, nicht nur eine Hotelanlage
- ✅ du einen Ort für einen längeren Aufenthalt suchst (digitale Nomaden, Slow Travel)
- ✅ du mit wechselhaftem Wetter und flexiblen Plänen klarkommst
⚠️ Gut zu wissen vor der Reise
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🏖️
Keine Sandstrände: Felsige Küsten und ein kühler Ozean (18–23 °C je nach Jahreszeit)
-
🚗
Bergstraßen: Steil, schmal, mit Tunneln – nichts für nervöse Fahrer
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🌦️
Wechselhaftes Wetter: Du brauchst einen Plan B für Regen oder gesperrte Wege
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👥
Andrang in der Hochsaison: Beliebte Wege und Tage mit Kreuzfahrtschiffen können voll werden
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⛰️
Höhe: Viele Routen führen an steilen Abgründen entlang – wenn du Höhenangst hast, lies vor dem Start die Wegbeschreibung
Meine Meinung
Madeira ist keine Insel für alle. Und das ist gut so. Es ist ein Ort für Menschen, die mehr wollen als Liege und Cocktails. Hier musst du dich ein bisschen anstrengen – früh aufstehen für den Sonnenaufgang, 10 km an einer Levada entlanglaufen, akzeptieren, dass der geplante Weg nach einem Wolkenbruch gesperrt sein kann.
Dafür bekommst du Ursprünglichkeit, dramatische Landschaften und das Gefühl, wirklich irgendwo gewesen zu sein. Es ist eine Insel der Gegensätze – wilde Berge und das elegante Funchal, Levadas im Wald und Karnevalsgedränge, Sonne und Schnee am selben Tag.
Wenn du eine Insel suchst, die in ihrem eigenen Rhythmus lebt, wo der Ozean auf Vulkanberge trifft und Levadas aus dem 15. Jahrhundert eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlagen – bleib länger als eine Woche auf Madeira. Denn die erste Woche ist nur eine Erkundung. Das echte Madeira beginnt danach.
🔗 Nützliche Links
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🥾
Status der Wanderwege: Madeira Wanderwege Status (täglich aktualisiert nach der IFCN-Liste)
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Busfahrpläne: siga.madeira.gov.pt
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ℹ️
Offizielle Tourismus-Website: visitmadeira.com
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🌤️
Wetter: ipma.pt (der portugiesische Wetterdienst)
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🚡
Seilbahn nach Monte: madeiracablecar.com
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⛴️
Fähre nach Porto Santo: portosantoline.pt
Häufige Fragen zu Madeira
Wo liegt Madeira?
Madeira liegt im Atlantischen Ozean, etwa 970 km südwestlich von Lissabon und etwa 700 km westlich der Küste Marokkos. Geografisch liegt die Insel näher an Afrika als an Europa, gehört aber zu Portugal und zur Europäischen Union.
Wie groß ist Madeira?
Die Insel Madeira selbst umfasst etwa 741 km², der ganze Archipel mit Porto Santo, den Desertas und den Selvagens 801 km². Die Insel ist etwa 57 km lang und 22 km breit.
Gehört Madeira zu Portugal?
Ja. Madeira ist eine autonome Region Portugals mit eigenem Parlament und eigener Regierung. Als Gebiet in äußerster Randlage gehört die Insel zur Europäischen Union, die Währung ist der Euro.
In welcher Zeitzone liegt Madeira?
In derselben wie Lissabon (und London): im Winter UTC+0 (WEZ), im Sommer UTC+1 (WESZ). Die Uhren werden an denselben Tagen umgestellt wie im Rest der EU, deshalb ist Madeira der Mitteleuropäischen Zeit (z. B. in Amsterdam, Berlin oder Warschau) immer eine Stunde hinterher. Verwechsle Madeira nicht mit den Azoren, die noch eine Stunde weiter zurück sind.
Wie kommt man nach Madeira?
Mit dem Flugzeug: Der Flughafen Madeira (FNC) liegt in Santa Cruz, über die Schnellstraße etwa 20 km von Funchal entfernt. Es gibt Direktflüge aus vielen europäischen Städten und Umsteigeverbindungen über Lissabon oder Porto. Eine regelmäßige Passagierfähre vom portugiesischen Festland gibt es nicht.
Warum heißt Madeira „Insel des ewigen Frühlings“?
Weil es an der Küste keinen Winter gibt. In Funchal liegt die Durchschnittstemperatur des kühlsten Monats (Februar) bei etwa 17 °C, die des wärmsten (August) bei etwa 24 °C. Zwischen 1991 und 2020 gab es dort keinen einzigen Frosttag. In den Bergen ist es deutlich kühler, und auf dem Pico do Arieiro fällt manchmal Schnee.
Ist Madeira teuer?
Ein Budget von 50–70 € pro Tag ist ein realistisches Minimum, mit 80–120 € pro Tag reist du komfortabel. Beispielpreise für Geschäfte, Restaurants, Unterkünfte und Aktivitäten findest du im Kostenteil dieses Guides.
Wann ist die beste Reisezeit für Madeira?
Das hängt davon ab, was du magst. Februar und März: Karneval und weniger Touristen, aber wechselhaftes Wetter. Mai–Juni und September–Oktober: beständigeres Wetter und Wärme. Juli und August: die wärmsten und vollsten Monate.
Braucht man auf Madeira einen Mietwagen?
Nein. Du kannst die Insel mit Bus und Bolt erkunden, vor allem rund um Funchal. Ein Auto gibt dir aber mehr Freiheit. Denk daran, dass die Straßen bergig und schmal sind und es viele Tunnel gibt.
Wie viele Tage braucht man auf Madeira?
Mindestens eine Woche, ideal sind 10–14 Tage. Wenn du die Insel in Ruhe erkunden, wandern und weniger bekannte Orte entdecken willst, plane 3–4 Wochen ein.
Kann man mit Hund nach Madeira reisen?
Ja, aber mit Einschränkungen. Hunde sind zum Beispiel im Garten Monte Palace und auf vielen Restaurantterrassen willkommen. Auf schmale Levada-Wege nimmst du einen Hund besser nicht mit, und das IFCN veröffentlicht keine Regeln für Hunde auf den Wanderwegen. Details findest du in meinem Guide „Madeira mit Hund“.
Quellen: IFCN (Wegeliste, Stand 2. Oktober 2026), Visit Madeira, die Wanderführer Walking on Madeira (Paddy Dillon) und Sunflower Guides, wissenschaftliche Veröffentlichungen zu Klima und Geologie der Insel sowie Wikipedia (Geschichte, Geologie).
Preise mit Stand Oktober 2026 (SIGA-Busse ab 1. April 2026, Wanderwege und Museen ab 1. Januar 2026, Taxitarife IMT RAM).
Unterkunft auf Madeira: Vergleiche Hotels, Apartments und Pensionen in Funchal und auf der ganzen Insel. Die Suchbox zeigt aktuelle Preise von Booking.com.




